ENSHROUDED DATENBANK
| # | Eintrag |
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| 1 | Durchbruch Unser Ansturm auf das Tor der Erbauer stieß kaum auf Widerstand. Der Stein der Mauern wurde unter dem Marsch meiner Männer prompt zu Staub zermalmt. Die Erbauer versuchen, mich in Sicherheit zu wiegen… Sie haben ihren Barrieren bestimmt die Energie entzogen, um damit ihre verborgene Waffe anzutreiben! Sie wollen Krieg — und den sollen sie bekommen! Ich kann ihre sagenumwobene Zitadelle in der Ferne sehen … wie sie stolz die Horizontlinie durchbricht, und das Licht des zunehmenden Mondes schneidet! Dort bewahren sie ihre Flamme auf, so sagt es mein mysteriöser Freund… und dort werden sie das Höllenfeuer heraufbeschwören, das auf MEIN Volk herabregnen und die Erde MEINER Länder versengen wird! Die Herrschaft der Ratten muss ein Ende haben… Gemeinsam müssen wir sie zu Fall bringen. Hinab in den Schlund. Hinab in die Spirale. Tiefer, tiefer, und immer tiefer zu uns. — Lord Vorgoth, Wächter des Nordens, Herrscher von Rimgard |
| 2 | Der Vollmond sorgt für Klarheit Zwei Herzen schlagen gegen meinen Brustkorb. Eines klammert sich an den Rhythmus der Rachsucht. Es dehnt sich aus, zerreißt und zerfetzt mich, erstickt mich von innen heraus. Sein Echo schwingt zwischen Gerechtigkeit und Wut. Da ist noch ein anderer Ton, der in mir nachhallt. Ein leises Summen, sanft, mit der Erinnerung an… an was genau? Ein Gespenst von mir selbst, das ich nicht wiedererkenne; weniger hager und ausgezehrt. Er spricht von einer Grenze, die nur mit starker Hand regiert werden kann. Von einem stolzen, aber zerschlagenen Königreich, das sich vereinen möchte – zusammengehalten in einer Faust. Von einer Bedrohung der Form eines Samens, der heimlich in die äußerste Wölbung seines Hirns gefplanzt und gepflegt wurde, bis er Wurzeln schlug. Er ist der Wächter des Nordens Der Meister des Walls Und selbst er wird in der Faust zermalmt Denn er lebt in einer Welt der Mäuse und Menschen, in der Feiglinge die Größten an sich binden und klein halten. Wo man ein Schwert braucht, um diese Fesseln zu durchtrennen Und Bände, die nicht wieder geknüpft werden können Wo die Schwachen ausgemerzt werden und man sich erheben muss, um zu überleben Also müssen Mauern und Aufstieg höher sein Auf dass die Entfernung für immer wächst, bis alles darunter nebelblau ist Der Nebel vereint, so sagt der Same Im Miasma ist alles ganz, und alles ist eins, und eins ist alles Und so streckte sich die rechte Hand aus, um zu überreichen, was sie verbarg Eine Faust; ein Schwert; ein Ende Ein azurblauer Faden, um zwei Herzen zu einem zu vernähen — Lord Vorgoth, Wächter des Nordens, Herrscher von Rimgard |
| 3 | Nah an den Wolken Das Ende steht bevor. Die verfluchte Zitadelle der Erbauer ist zum Greifen nahe… und ebenso die Waffe darin. Das Feuer, das wir auslöschen müssen… Die Mutterflamme, die droht, uns bei lebendigem Leib zu entzünden. Die Quelle ihrer Unendlichkeit und das Lebenselixier ihrer Art. Wir müssen die Mäuse von den Männern trennen Die Ratten von den Herrschern Die Erbauer von der Asche der Wiedergeburt Wir müssen die Flamme ersticken. Um alles zu vereinen. Um ganz zu werden, so sagt der Reisende. Er stand an meiner Seite, einen Schritt vom Abgrund entfernt, die Arme weit ausgestreckt. „Das ist es, was die Vögel sehen“, sagte er. „Die Raubvögel. Hoch oben, weit über allem… schwebend.“ Genauso ist es. Ich sollte schweben. Über den Ratten. Über allem. Hier war von Anfang an mein Platz, und hier soll ich das Ende herbeiführen. Auch wenn mein Herz schmerzt… werde ich meine Pflicht erfüllen. — Lord Vorgoth, Wächter des Nordens, Herrscher von Rimgard |
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