Marthas Tagebuch, erster Eintrag im Mittjahr, 503 Z.D. Es gibt noch immer nichts zu essen. Nichts zum Servieren. Knochen, Überreste und wässrige Suppe... Das Dorf ist verängstigt, die Handelswege sind abgeschnitten. Wann werden wir angesichts des drohenden Krieges unser Ende finden?
Eine neue Reisende kam an, hungrig und müde. Sie bestellte Eintopf und bat mich darum, die Knochen drin zu lassen. In ihren Augen lag eine stille Wut — wilde Entschlossenheit, wie ein hungriger Wolf.
Wir hatten natürlich kein Fleisch mehr... lebten seit Wochen ohne frische Jagdbeute. Alles, was ich tun konnte, war, ihr ein Zimmer anzubieten. Anstatt sich an unserer Feuerstelle zu wärmen, lehnte sie mit einem Grunzen ab, drehte sich um und verschwand in der Nacht. Ich sah, wie sie nach Norden in den Wald marschierte, um auf dem kalten, harten Boden zu schlafen. Was für eine Bestie... Sie gehört auf jeden Fall in die Wildnis. |