Das Wasser steigt Als Mädchen schien das Spiegelbild, das mich jeden Morgen auf der Oberfläche des Flusses begrüßte, so weit entfernt. Damals war ich noch klein. Ich senkte meinen Körper und streckte meine Arme aus, um die angenehme Strömung zu spüren, während die Leute an mir vorbeigingen. Ich kam kaum an den Grund.
Mein müdes Spiegelbild kommt nun jeden Tag ein Stückchen näher. Das Wasser schäumt bedrohlich. Möglicherweise werden wir bald alle seine kalte Umarmung erleben. „Verkauf einfach dein Haus und zieh um“, sagten sie. An wen denn? Alle anderen wollen doch auch weg! |