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1
Observatoriumsbericht
Meine Erkenntnisse zum Teleskop "Andromedas Auge" lauten wie folgt:

Objektiv, Sterndiagonal, Okular – Funktionieren wie vorgesehen.

Optikrohr – Funktioniert wie vorgesehen, ist aber verstaubt. Sollten wir einen Studenten als unbezahlte Reinigungskraft schicken...?

Montierung – Fehler festgestellt. Das Teleskop bewegt sich weder horizontal noch vertikal.

Fokussierkomponenten – Funktionieren wie vorgesehen, bereiten mir aber trotzdem großes Leid – da sie nur die Sternbilder direkt vor uns sichtbar machen.

Fazit: Eine vollständige Wartung sollte in Betracht gezogen werden.

– Professor Androme
2
An meine Schüler
Während meiner Abwesenheit erwarte ich von euch jungen Sternenforschern, dass ihr euch mit der folgenden Aufgabe beschäftigt! Löst sie, um das Siegel zu brechen – und euch eine gute Note zu sichern!

Stellt euch euer Leben als Kreis vor.
Es kann ein Heiligenschein sein, hell und klar – oder eine ineinander verschlungene Kette; ein Ouroboros. Aber denkt daran: Die Leere, die Weite inmitten des Zirkels, ist wertvoll. Sie dient als Leinwand, auf der wir unsere Sternbilder zeichnen und den Fluss der Zeit markieren können, um das, was ist, von dem zu trennen, was nicht ist.

Ihr entspringt also aus dem Inneren des Kreises – puff, da seid ihr! Neulinge, jung und lebhaft, die sich entlang der vorgegebenen Krümmung bis ins Alter hangeln, langsam reifen, und schließlich zu Asche zerfallen... bevor ihr neu sprießt.

Eure Aufgabe: Nutzt die Teleskope auf den Balkonen, um herauszufinden, wo in diesem ewigen Kreislauf unser Anfang und Ende liegen muss!

Links sollt ihr unseren Ursprung finden – dort, wo wir aus der Leere gepflückt und auf die Leinwand geworfen wurden. Das Podest unserer Schöpfung!

Konzentriert euch auf der rechten Seite darauf, wo wir ruhen – auf den Herd, der unsere Asche wieder entfacht!

Ich warte gespannt auf eure Ergebnisse!
– Professor Androme
3
Über das Rätsel des Meisters
Das Rätsel des Meisters ist echt knifflig… Ein Kreis hat weder Ende noch Anfang! Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr erkenne ich all die Hinweise, die er zwischen den Zeilen verstreut hat… sozusagen in dem leeren Inneren des Kreises, auf der Leinwand unterhalb der Worte!

Meine Theorie lautet also wie folgt:
Als Erbauer entspringen wir alle der Mutterflamme… aber seltsamerweise kann nur eines der Teleskope auf den Ort gerichtet werden, an dem sie sich aufhält. Vielleicht ist ein Teil des Rätsels weniger wörtlich zu verstehen? Bezieht sich der Meister eher auf eine „Ankunft“ als auf eine Geburt?
Ich glaube, seine Bemerkung zur „Schöpfung“ könnte sich als wertvoll erweisen…

Ich werde mein Glück mit den Teleskopen versuchen und sehen, was dabei herauskommt!

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