ENSHROUDED DATENBANK
| # | Eintrag |
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| 1 | Die Welt erlischt, ihre Flamme erstickt Die Menschheit wird vergehen wie alle Wesen. Ihr Licht wird flackern und erlöschen, unberührt von der ewigen Flamme. Bedeutungslos und winzig angesichts nahezu grenzenloser Erkenntnis, die hell leuchtet. Sie zerfallen zu Staub, während wir zu Feuer werden. Ein endloser Zyklus aus Zerstörung und Chaos. |
| 2 | Auf dass die Flammengeborenen Schutz bieten Unvorhergesehen – die Menschheit ist vergänglich! Nichts, als ein kurzer Moment, ein längst getätigter Atemzug, ein Blinzeln! Und dennoch – trotz ihrer Sterblichkeit haben sie Feuer erschaffen. Eine eigene Flamme, die dem bevorstehenden Sonnenaufgang entgegenleuchtet. |
| 3 | Gegen die Abgründe, die wir auftaten Eingebettet unter unseren Landen lag ein Abgrund, der so tief war, dass sich dessen Geheimnisse seit Jahrtausenden vor uns verbargen. Doch jeder Schatten wird irgendwann von der ewigen Flamme erhellt. Ein archaisches Übel braut sich zusammen... und erwächst. Es muss vergraben, fortgespült, versiegelt werden. Die Menschheit darf niemals mit diesen Ausläufern des Pandämoniums in Kontakt kommen. |
| 4 | Unser Stern im Dunkeln, Blendend Zuletzt Primitives Lebenselixier wird extrahiert, verdünnt und alchemisch verarbeitet. Verwandelt, verklärt. Geschmolzen und neugeboren. Umfassende Macht, welche die Körper der Jüngsten in Gluttal erfüllt und verdirbt. Wir haben versagt, geblendet von unserem Gleichmut. Wir sollten unseren Blick wieder gen Himmel richten – denn dieser leere Kern kann nicht mehr gerettet werden. |
| 5 | Unser wachsames Auge gen Himmel, für immer versiegelt Energie, die tief aus dem Kern hervorbricht. Ein Licht erstrahlt und durchdringt die Grenzen des Weltraums selbst. Eine Tür, die vom Flammengeküssten geöffnet werden soll – der hellste Funke wird den Weg des Feuers beschreiten und erleuchten, was sich im Schatten verbirgt. Die Sterne dürfen niemals erlöschen, die Sonne niemals finster werden. Wir werden aufsteigen, und unser Vermächtnis wird ewig währen. |
| 6 | Unser letzter Atem, ausgehaucht Wir sind gespalten worden. Auseinandergerissen wie ein doppelköpfiger Aal. Die Zwietracht in unserer Mitte trennt unsere Jüngsten von dem Empyreum — ein neues Kapitel bricht an. Sie wollen die menschliche Flamme bewahren, inspiriert von deren vergänglichen Herdfeuern und Glühwürmchen. Ein Wanken erfasst uns. Wir fallen in die Tiefe. |
| 7 | Die Sintflut befreit uns nun doch Endlich – die Überreste eines verschleierten Zeitalters sind beseitigt. Untergegangen in Wellen. Ein weiteres Übel – ein Fehler – verbannt und versiegelt. Mögen die Wellen alles erfassen, was verdorben war. Nach uns die Sintflut. |
| 8 | Von dem Makel in uns allen Vielleicht war die Flamme schon immer verdorben. Geblendet vom eigenen Licht – oder vielleicht tragen wir die Schuld. Der letzte Makel, zu hoch über den Rest gestellt. Ein Fall, der so tief war, dass er selbst die Abgründe unter uns in den Schatten stellte. Ein Versagen, das uns auseinanderriß. Getrennt, verworren. Unsere Jungen ertrinken im Krieg, unsere Ältesten sind in die Sternen gesperrt. Eine Fehleinschätzung. Asche statt Sternenfeuer. Wir alle müssen von vorne anfangen. – Manathor |